| J. Siebmachers Großes Wappenbuch, Die Wappen bürgerlicher Geschlechter Deutschlands und der Schweiz, Teil 2, Band 10, Abtlg. 5, Tafel 32: "Licht, Georg Siegfried, erster Pfarrer bei der 1774 von Friedrich d. Großen erbauten Kirche zu Neu-Lewin, die heute noch mit dem redenden Wappen der Familie siegelt. Herr Otto Licht, Direktor des statistischen Bureaus für die Rübenzuckerindustrie in Magdeburg-Sudenburg besitzt den Stammbaum seiner Familie, der bis 1490 zurückgeht. Wappen: in Blau ein goldener Leuchter mit nicht brennendem Licht. Helm: fünfzackiger goldener Stern zwischen zwei blauen Flügen. Decken: blau, Gold." Rechts oben das Wappen, wie es im Siebmacher abgebildet ist, jedoch mit brennendem Licht und in den geschilderten Farben. Hieraus kann meines Erachtens jedoch nicht geschlossen werden, dass Georg Siegfried der erste Wappenträger war. Dagegen spricht nämlich die Jahreszahl "1666" im Wappen von Stephan Licht, das im übrigen der Beschreibung im Siebmacher entspricht. Wenn diese Zahl stimmt. käme eventuell der Urgroßvater des Georg Siegfried, Hans Gottlieb Licht (Linie N, I)als erster Wappenträger infrage. Wenn andererseits Otto L. aus Magdeburg (siehe oben) auch das Wappen als Familienwappen reklamiert, müsste es einen gemeinsamen Ahnen als ersten Wappenträger geben und das könnte nur Bartel (Linie A, III,2) oder einer seiner Vorfahren sein. Das ist aber wohl auszuschließen. Zudem hat mir das Landeskirchliche Archiv der Evangel. Kirche in Berlin-Brandenburg mitgeteilt, dass in ihren Unterlagen ein Pfarrer namens Licht in Neulewin nicht festgestellt werden kann und dass das von Neulewin registrierte Kirchensiegel anders aussehe. |
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